bibchip Finisher
bibchip
Wie von Zauberhand
Die Geschichte der bibchip Technik ist eine echte Hightech-Story: Wie von Zauberhand werden Daten zwischen bibchip und Gate ausgetauscht. Was sich für viele vielleicht wie ein Hightech-Märchen anhört, ist in weiten Teilen der Industrie bereits im Einsatz, dort zwar meist in der Form von Pilotprojekten - beim bibchip jedoch tatsächlich in der alltäglichen Anwendung.
Zielspurt
 
Denn in dem Moment, wenn der Läufer das Ziel erreicht und durch das Gate spurtet, leistet auch die Technik höchste Performance: Der Chip in der Startnummer hat eine Speicherfunktion und ist mit einer Spule aus mehreren Windungen Draht gekoppelt: der Transponder - oder besser der bibchip - wird vom Gate erfasst und gibt seine Daten ab.
 
Ohne Batterie
 
Gelangt ein bibchip in dieses Feld, gelangt somit Spannung in die Spule des bibchips. Diese wird gleichgerichtet - induktiv gekoppelt - und dient als Spannungsversorgung des Chips: Daher benötigt der bibchip keine eigene Batterie.

 
Passiver Transponder
 
Da bei dieser Übertragung sehr wenig Energie benötigt wird, sind Reichweiten bis zu 1,50 Meter möglich, innerhalb denen eine Messung 100 prozentig gewährleistet werden kann. bibchip setzt die Gates im Abstand von 1,25 Meter ein, da die Athleten bei hoher Geschwindigkeit das Ziel durchlaufen und so Zieleinläufe mit bis zu 800 Athleten in der Minute möglich sind. Dabei ist ein wichtiger Grund für diesen Abstand auch die zugelassene Abstrahlleistung auf den Menschen, die so deutlich unterschritten wird.
 
Da die Fläche der Antenne im bibchip entscheidend für die Reichweite ist, sollte man den bibchip auch nicht knicken oder falten!
human exposure
Die bibchip-Antennen halten die EN-Grenzwerte ein!
Die Long Range Antenne von bibchip erfüllt sämtliche Richtlinien geltender EU-Normen und -Grenzwerte für Funkanlagen! Die Überprüfungen wurden erfolgreich unter Maximalanforderungen nach EN 50364 durchgeführt.
Zulassung nach DIN:
EN 50364; EN 301 489-1 V1.2.1; EN 301 489-3 V1.2.1
 
Im Einzelnen werden folgende Grenzwerte deutlich eingehalten:
Das Referenzhöchstniveau für elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Einsatzbereich von 13,56 MHz beträgt 2.34 A/m. Die bibchip-Antenne erreicht als ungünstigsten Höchstwert 0,63 A/m:
 
Damit sind die Anforderungen deutlich erfüllt!


Der Transponder ohne Startnummer: noch kein bibchip!
Lastmodulation bei 13,56 MHz
bibchip sendet auf HF 13,56 MHz
Heute werden 13,56 MHz Transponder für Standardanwendungen speziell im Bereich Logistik und Zutrittskontrolle produziert. Die Grundvoraussetzung offener Systeme ist die weltweite Standardisierung der 13,56 MHz-Technologie, die sich auch der bibchip zunutze macht.
Induktive Kopplung
 
Ein Lesegerät überträgt neben den Daten auch Energie durch induktive Kopplung zum Transponder. Zum Betrieb des kontaktlosen Transponders erzeugt das Lesegerät zunächst in seiner Antenne ein hochfrequentes Magnetfeld. Dieses Magnetfeld liegt bei 13,56 MHz. Hält man nun den Transponder in die Nähe der Leseantenne, so induziert das Feld des Lesegeräts eine Spannung in der Spule des Transponders. Diese wird gleichgerichtet und dient dem Transponder als Spannungversorgung. der Transponder benötigt deshalb keine eigene Stromversorgung mittels einer Batterie.
 
Lastmodulation
 
Parallel zur Induktivität der Transponderspule ist eine Kapazität geschaltet. So entsteht ein Paralellschwingkreis, dessen Resonanzfrequenz der Sendefrequenz entspricht. Auf 13,56 MHz genügt hierzu die Eingangskapazität des Transponderchips. Zur Übertragung von Daten vom Chip auf die Leseantenne - der sogenannte Uplink - wird diese Eigenschaft der transformatorischen Kopplung zwischen Leseantenne und Chipkartenspule genutzt: Durch das Ein- und Ausschalten eines zusätzlichen Lastwiderstandes im Transponderchip wird eine Taktfrequenz erzeugt, über die Daten an das Lesegerät gesendet werden können. Dieser Vorgang wird in der Fachterminologie als Lastmodulation bezeichnet.


sicher ist sicher
Datentransfer nur mit richtigem Schlüssel
Wichtig ist natürlich die Sicherheit eines solchen Systems: Daher werden die bibchips ab Werk codiert und können nur mit der bibchip Software ausgelesen werden.
Digitaler Handschlag
 
bibchip und Gate müssen sich zunächst gegenseitig authentifizieren, bevor Daten ausgetauscht werden können. Dazu werden bestimmte Algorithmen als kryptografische Kennungen genutzt die verhindern, dass Dritte den Datenaustausch, der ja auf einer Funkverbindung basiert, abhören können. Erst nach erfolgreicher Authentifizierung im Zieldurchlauf findet die - übrigens ebenso verschlüsselte - Startnummernerkennung zwischen Gate und bibchip statt.
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